Füllungen

Defekte im Zahn können mit Füllungen versorgt werden. Diese Füllungen müssen hohen Belastungen in der Mundhöhle standhalten.

Im Seitenzahngebiet können ca. 110 kg/cm2 Kaudruck auftreten. Hohe Temperaturschwankungen und Säureattacken machen den Füllungen ebenso zu schaffen. Es gibt verschiedene Füllungen: Amalgamfüllungen verwenden wir wegen des Quecksilbergehaltes nicht mehr. Quecksilber lagert sich im Körper in einigen Organen ab und ist somit sehr umstritten. Es kann verschiedenen Krankheiten hervorrufen.

Kunststofffüllungen (Composite) sind zahnfarbene Füllungsmaterialien, die im Frontzahngebiet und je nach Indikation im Seitenzahngebiet Anwendung finden. Der Kunststoff wird im zähflüssigen Zustand in den Zahn gebracht, mit Licht ausgehärtet und die Füllung ist somit gleich belastbar. Außerdem ist sie zahnfarben und kaum vom Nachbarzahn zu unterscheiden. Allerdings leiden Kunststoffe sehr unter den Temperatur- und Druckbelastungen im Mund und können sich mit der Zeit verfärben und dunkle Ränder bilden.